Ehrenamtliche App „Mobile Retter“ darf nicht mit Rettungsdiensten konkurrieren

Paul Viktor Podolay, MdB, Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/Pixabay_TechLine

Die Kommunen dürfen sich nicht aus der Verantwortung für ihre Rettungsdienste stehlen.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Paul Viktor Podolay, rief die Kommunen zur weiterhin uneingeschränkten Vorhaltung von Rettungsdiensten auf und warnte davor, diese aufgrund der ins Leben gerufenen „Mobile Retter“-App abzubauen: „Die App ‚Mobile Retter‘ bietet eine sinnvolle Lösung, um die wertvollen Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Allerdings darf dies nicht dazu führen, dass diejenigen Kommunen, die die Möglichkeiten dieser App nutzen, dann künftig weniger Rettungsdienste vorhalten als bislang. Die über die App ‚Mobile Retter‘ vermittelten Ersthelfer sind lediglich eine freiwillige und ehrenamtliche Ergänzung zur Versorgung durch die Rettungskräfte. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.“

Immer mehr Kommunen entscheiden sich für den Einsatz der App „Mobile Retter“. Aktuell haben sich zirka 5.000 Ersthelfer in der App registriert, um im Rahmen eines freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements in Notfällen helfen zu können. Im Durchschnitt sollen dank dieser App Ersthelfer bereits in etwa 4 Minuten die verletzte Person erreichen und können bis zum Eintreffen der für den Landkreis, die Stadt oder Gemeinde zuständigen Rettungskräfte Erste Hilfe leisten. In der Regel benötigen diese Rettungskräfte – oft auch verkehrsbedingt – durchschnittlich fast 10 Minuten, um die Einsatzstelle zu erreichen.

Podolay wird für die AfD-Fraktion darauf achten, dass die Kommunen sich wegen des Erfolges der App „Mobile Retter“ nicht aus der Verantwortung ziehen.

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