Windkraft-Profiteure müssen für vollständigen Rückbau aufkommen!

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, Bild: Pixabay / AfDgraf

Wie der MDR berichtet, stehen hunderte Windräder in Sachsen vor dem Aus.

Grund: Die EEG-Umlage läuft bei 395 von insgesamt 891 Windrädern in Sachsen aus. Ohne diese Umlage sind die Windräder nicht mehr profitabel.

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher, kommentiert:

„Jahrzehntelang haben Besserverdienende mit den Subventionen an Windparkanlagen sehr gut verdient und dazu noch die Abschreibungsmöglichkeiten voll genutzt. Nun, wo die Förderung ausläuft, ist die Entsorgung der Windräder, deren Betonfundamente eine Größe bis zu 20 x 20 Meter umfasst, nicht geklärt. Wenn kein vollständiger Rückbau des Betonfundamentes erfolgt, muss das Grundstück als Altlastenstandort gemeldet werden.

Recycling ist bei den Rotorblättern kaum möglich, da sie aus Verbundwerkstoffen gebaut sind und sich schwer in die einzelnen Bestandteile trennen lassen.

Ungeregelt ist auch, wer die Entsorgung bezahlt, wenn die Windparkbetreiber Insolvenz anmelden. Hier sollten die Betreiber frühzeitig in die persönliche Haftung genommen werden, denn es ist nicht hinnehmbar, dass der Steuerzahler, der bereits den teuersten Strom in Europa bezahlt, auch für die Entsorgung aufkommen muss.

All das erinnert an die Geschichte der Atomkraft. Erst Begeisterung und dann weiß niemand, was mit den Altlasten der Energiewende am Ende geschehen wird. Oder hoffen CDU und Grüne, dass die nächste Eiszeit die Betonfundamente zum Recycling aus dem Boden holt?“

image_pdfimage_print