Macrons Vorschläge zur ‚Erneuerung‘ würden die Krise der EU nur verschärfen

Dr. Alexander Gauland, AfD-Bundessprecher und Vorsitzender der AfD-Bundestagasfraktion, Foto: AfD/Pixabay_Kurious

Wir müssen damit beginnen, die EU auf ihren sinnvollen Kern eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes zurückzuführen.

AfD-Bundessprecher Dr. Alexander Gauland, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, hat die jüngsten Vorschläge des französischen Präsidenten Macron zur ‚Erneuerung der EU‘ zurückgewiesen: „Je größer die Probleme in Frankreich werden, desto mehr gibt Macron den Weltstaatsmann. Statt immer neue Visionen für die EU zu entwerfen und anderen Staaten Vorschläge zu machen, sollte Herr Macron sich zunächst lieber um Frankreich kümmern.“

Macron hatte vor einer Zerstörung Europas durch Nationalisten gewarnt und eine Erneuerung der EU gefordert.

„Seine Vorschläge für eine ‚Erneuerung‘ der EU werden am Ende zu noch mehr Vorschriften und Bürokratie führen und die Souveränität der Mitgliedsstaaten weiter einschränken“, sagt Gauland: „Das wird die Krise der EU verschärfen: Denn nicht Nationalisten gefährden Europa, sondern der ausufernde Kontroll- und Bürokratiewahn der EU. Angesichts Macrons Forderung nach der Einführung einer europaweiten sozialen Grundsicherung wird schnell klar, wer das ganze wieder bezahlen soll: Deutschland.“

„Nein, wir brauchen nicht immer neue Vorschläge für einen Ausbau der EU, sondern wir müssen endlich damit beginnen, die EU auf ihren sinnvollen Kern eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes zurückzuführen. Dann hat Herr Macron auch endlich wieder Zeit, die Problem Frankreichs zu lösen.“

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