Bürger wollen Ankerzentren: AfD-Sachsen fordert Regierung zum Handeln auf

Die 12.000 ausreisepflichtigen Asylbewerber in Sachsen in Ankerzentren unterbringen, um den Entzug vor Abschiebung zu verhindern.

Einer Civey-Umfrage zufolge wünschen 70 Prozent der Bürger die Einrichtung von Ankerzentren, in denen sich Asylbewerber so lange aufhalten müssen, bis ihr Antrag entschieden ist.

Carsten Hütter, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen, fordert die sächsische Landesregierung auf, dem Bürgerwillen endlich nachzukommen: „Hier zeigt sich erneut, die große Mehrzahl der Bürger lehnt das derzeitige Asyl-Chaos ab und will geordnete Verhältnisse. Es ist ein Unding, wenn viele ausreisepflichtige Asylbewerber bei vollem Hartz-IV-Satz in extra angemieteten Wohnungen leben und kurz vor der Abschiebung regelmäßig untertauchen.“

„Die über 12.000 ausreisepflichtigen Asylbewerber in Sachsen müssen schnellstens in Ankerzentren untergebracht werden, in denen sie sich ihrer Abschiebung nicht mehr entziehen können. Um keine zusätzlichen Anreize zum illegalen Hierbleiben zu schaffen, dürfen die Ausreisepflichtigen nur noch mit Sachleistungen versorgt werden.“

„Bisher hat die sächsische CDU effektive Ankerzentren nur großspurig angekündigt, passiert ist so gut wie nichts. Erst die AfD in Regierungsverantwortung wird diese Fehl-Politik beenden.“