‚Dank‘ der verfehlten CDU-Bildungspolitik immer mehr Privatschulen in Sachsen

Rolf Weigand MdL, hochschulpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Sachsen, FotoAfD

222 Privatschulen in Sachsen: Alle AfD-Vorschläge zur Niveaustärkung der staatlichen Schulen bisher von den Altparteien abgelehnt.

Laut eines Berichts in der SZ Sächsischen Zeitung besucht fast jedes zehnte Kind in Sachsen eine allgemeinbildende freie Schule. Jede vierte Akademikerfamilie in den neuen Bundesländern soll ihre Kinder auf eine Privatschule schicken.

Für den hochschulpolitischen Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Sachsen, Dr. Rolf Weigand, ist der starke Anstieg an Privatschulen in den neuen Bundesländern der „Ausdruck für die Verschlechterung des staatlichen Bildungsniveaus. Wer es sich leisten kann, will seinem Kind eine optimale Schulbildung ermöglichen. Bestes Beispiel ist Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Schwesig (SPD), die ihr Kind auf eine Privatschule schickt.“

„Sachsens öffentliche Schulen wurden über Jahre hinweg kaputt gespart und im ländlichen Raum sogar gegen den steigenden Geburten- und Schülertrend seit dem Jahr 2000 geschlossen. Die Auswirkungen auf das Bildungsniveau und der Anstieg an Privatschulen sind Beweis genug, wie konzeptionslos das Kultusministerium über Jahre agiert hat. Die CDU-Regierung hat es versäumt, rechtzeitig in die Lehrer zu investieren. Lehrermangel und massiver Stundenausfall gehören seit Jahren  zum Schulalltag. Eltern, Schüler und Lehrer wurden sich selbst überlassen, in der Hoffnung, dass es doch nicht so schlimm kommt. Erst heute schlug eine Klassenlehrerin an der Oberschule Schönau vor, dass sich Schüler der 9. Klasse ab dem zweiten Halbjahr den Mathe-Stoff in Ausfallstunden selbst mithilfe von YouTube-Videos beibringen sollen, da zwei der fünf Mathelehrer fehlen. Dass Eltern ihre Kinder unter diesen Zuständen auf Privatschulen schicken, ist verständlich. Mittlerweils gibt es in Sachsen 222 Privatschulen.“

„Bereits 2016 stellten wir als AfD-Fraktion unseren Antrag „Sofortmaßnahmen zur Lehrergewinnung“ (Drs. 6/5135), weil wir wussten, welche Auswirkungen der Lehrermangel mit sich bringt. Die Unfähigkeit geht zu Lasten unserer Kinder, die Opfer einer verfehlten CDU-Bildungspolitik sind. Alle AfD-Vorschläge, um das Niveau der staatlichen Schulen zu stärken, wurden von den Altparteien im Landtag abgelehnt.“

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