„Bautzen – wir müssen reden! Zurück zur Sachlichkeit“,

Bautzen, Bild: Pixabay / Rico_Loeb

Thema einer Veranstaltung am 08.02.2019. Die Planung oblag der „Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung“ und der Termin lag so, dass er auf den Beginn des AfD-Landesparteitages fiel. AfD-Mitglieder wären gern an diesem Abend in der Bautzener Maria-und-Martha-Kirche dabei gewesen. Den medialen Ton der Berichterstattung gab zuerst die „Süddeutsche Zeitung“ vor, welche die Stadt als Symbol für Fremdenfeindlichkeit sah und den Altarraum in der Maria-und-Martha-Kirche als einen Ort der Wut.

Die „Sächsische Zeitung“ legte heute nach und lässt Tobias Schilling, Chef des Bautzener CDU-Stadtverbandes, zu Wort kommen. Der distanziert sich von vielen Bautzener Mitbürgern und findet sich beschämt durch deren Verhalten und bescheinigt ihnen: „Diese Bautzener haben klar gezeigt, dass sie für einen konstruktiven Dialog nicht zur Verfügung stehen wollen – oder können.“ Sein Rezept: „Großveranstaltungen mit mehreren Hundert Personen und Dutzenden Reportern tragen eher zur weiteren Spaltung der Bautzener Stadtgesellschaft bei.“, die Beratungen „sollten zunächst in einem kleineren Rahmen stattfinden – ohne Öffentlichkeit, …“

Die AfD sieht das ganz anders, das „lästige“ Volk sollte gerade nicht ausgeschlossen werden. Eine Demokratie muss ihr Volk aushalten. Offensichtlich betrachtet die CDU Bautzener Bürger als Störfaktoren und gelenkte Demokratie aus einem kleinen Kreis heraus als nichts Verwerfliches.
AfD-Kreisverband Bautzen Der Vorstand

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