Hindenburgdamm-Namensänderung ist Versuch, historische Persönlichkeiten aus dem Gedächtnis zu streichen

Verlust von historischem Gedächtnis war nie ein guter Weg in die Zukunft.

Zu den Plänen von SPD und Grünen, den Hindenburgdamm nach Sylt umbenennen zu wollen, erklärt AfD-Bundessprecher Dr. Alexander Gauland: „Der Versuch von links-grün, den Namen und damit die historische Erinnerung an Paul von Hindenburg auszuradieren, ist töricht und falsch. Er wurde von linker Seite zur Unperson erklärt. Deshalb versucht man nun, historische Verweise auf ihn zu tilgen.“

„Verlust von historischem Gedächtnis war nie ein guter Weg in die Zukunft. Hindenburg hat sehr viele Verdienste für Deutschland errungen. Wir sollten ihn auch weiterhin als historische Figur würdigen. Wie mit allen historischen Figuren der deutschen Geschichte, sollte die Erinnerung erhalten bleiben, um sich mit ihnen kritisch auseinander setzen zu können. Wie sollen zukünftige Generationen aus den Siegen, aber auch aus den Fehlern solcher geschichtlichen Größen lernen, wenn sie aus der Erinnerung ausgelöscht wurden?“

„Es ist wieder einmal der plumpe Versuch von links-grün, historische Persönlichkeiten, die nicht in ihre Ideologie passen, aus dem Gedächtnis der Menschen zu streichen. Das ist Bevormundung, aber vor allem der Versuch, über die Kontrolle der Vergangenheit, die Kontrolle der Gedanken zu erlangen.“

Der Damm wurde nach dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt, der die Eisenbahnverbindung am 1. Juni 1927 eröffnete und als einer der ersten Passagiere im Eröffnungszug vom Festlandbahnhof Klanxbüll nach Westerland auf Sylt fuhr.