Mangelhafte IT und fehlendes Personal: Internet-Kriminalität bringt Hamburgs Polizei an ihre Grenzen

Dirk Nockemann MdL, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, FotoAfD

Ein Armutszeugnis für den Senat.

Die Kriminalstatistik in Hamburg verzeichnet für 2018 insgesamt 33.000 Betrugsfälle, was einem deutlichen Plus gegenüber dem Vorjahr entspricht. Verantwortlich für die Zunahme sei auch der Anstieg der Internet-Kriminalität, so das Hamburger Abendblatt vom 28. Januar 2019.

Für den innenpolitischen Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Dirk Nockemann, ist das die Folge der verfehlten Politik des Hamburger Senats: „Die Geschwindigkeit der Internetverbindungen im Präsidium reiche nicht aus, den Betrügern auf die Schliche zu kommen, zitiert das Abendblatt den Polizisten Jan Reinecke vom Landesverband Hamburg des Bundes Deutscher Kriminalbeamter. Für den Senat ist das ein absolutes Armutszeugnis. Seit Jahren redet Links-Grün von der digitalen Stadt, von E-Governement und IT-Strategien. Tschentscher hat das quasi zur Chefsache erklärt. Jetzt stellt sich heraus, dass nicht einmal die Polizei auf die nötige IT-Technik zurückgreifen kann. Personalmangel kommt hinzu. Einer der Gründe: Im Kampf gegen die Einbruchskriminalität war die Soko Castle zwar erfolgreich, jetzt zeigt sich aber, dass sie Löcher in die Bearbeitung anderer Deliktsbereiche gerissen hat.
In die Verantwortung ist aber auch die Wirtschaft. Digitalisierung und Internet machen lukrative Geschäftsmodelle möglich. Dazu gehört aber auch, die Kunden bestmöglich vor Missbrauch zu schützen.“

 
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