Deutscher Strom europaweit am teuersten – „Energiewende“ gefährdet Wirtschaft

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher,Bild: Pixabay / AfDgraf

Die Strompreise klettern nächstes Jahr weiter auf Rekordhöhe, trotz einer geringfügigen Absenkung der EEG-Umlage um 0,4 Cent pro Kilowattstunde.

Deutschland hat mittlerweile die teuersten Strompreise in Europa und gefährdet die Wirtschaft, klagen Wirtschaftsverbände im Handelsblatt.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher, erklärt:

„Nicht nur die Bürger werden für die fehlgeleitete ‚Energiewende‘ geschröpft, zunehmend wandern Betriebe aus Deutschland ab, die hier aufgrund der horrenden Energiepreise nicht mehr rentabel produzieren können. Letztes Jahr hat die Kilowattstunde in Deutschland 30,5 Cent gekostet – Bürger und Betriebe in Holland, Finnland oder Frankreich zahlen dagegen nur knapp die Hälfte.

Selbst der Bundesrechnungshof hat die Bundesregierung für die aus dem Ruder gelaufene ‚Energiewende‘ kürzlich scharf kritisiert. Kosten und Nutzen stünden in keinem Verhältnis zueinander. 
Der über die EEG-Umlage subventionierte Ausbau von Wind- und Sonnenenergie muss endlich gestoppt werden. Diese Energiequellen stehen nicht permanent zur Verfügung, sind viel zu teuer und Windräder verschandeln zunehmend die Landschaft. Zudem ist es unsozial, den kleinen Mann über die Stromrechnung abzukassieren, während Wohlhabende sich mit ihren Geld-Anlagen in Wind- und Solarparks an den Subventionen eine goldene Nase verdienen.“

image_pdfimage_print