Der Deutschland-Tourismus hat von Brüssel wenig zu erwarten

Sebastian Münzenmaier, MdB, Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion aus Rheinland-Pfalz, FotoAfD_Pixabay_Free-Photos

Wohl Kürzungen bei der tourismuspolitisch wichtigen Regionalförderung der Europäischen Union.

„Beim Arbeitsbesuch des Tourismusausschusses des Bundestages am 27. und 28. August 2018 in Brüssel hat EU-Haushaltskommissar Oettinger bestätigt, dass Deutschland sich auf einen Rückgang der Fördermittel um 20 Prozent einstellen muss“, teilt der Ausschussvorsitzende Sebastian Münzenmaier (AfD) mit. Besonders die für die Tourismusförderung in Deutschland äußerst wichtigen EU-Strukturfonds seien offenbar stark betroffen.

Damit sei klar, so Münzenmaier, dass Deutschland sich zukünftig beim Tourismus noch stärker auf die eigene Kraft verlassen müsse. Er sei aber zuversichtlich, dass der Deutschlandtourismus das Abtauchen der EU in der Tourismusförderung dennoch gut verkraften werde. „Die jüngsten Übernachtungszahlen deuten darauf hin, dass auch 2018 ein sehr erfolgreiches Tourismusjahr für Deutschland werden wird. In den ersten sechs Monaten des Jahres hat es jedenfalls eine Steigerung von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gegeben“, so Münzenmaier.

Angesichts der angekündigten Kürzungen bei der tourismuspolitischen wichtigen Regionalförderung der EU zeigte sich der Ausschussvorsitzende verwundert, dass die SPD während des Brüssel Besuchs sogar weitere Kompetenzen der EU für den Tourismus gefordert hat. „Wer sieht, dass die europäische Tourismuspolitik ganz bestimmt nicht unsere Heimat im Blick hat, muss sich schon fragen lassen, was weitere europäische Kompetenzen im Tourismus unserem Land bringen sollen außer einem Verlust an eigener Steuerungsfähigkeit“, meint Münzenmaier.

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