Manfred Weber steht für ein Weiter-so

Siegbert Droese, MdB, Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion aus Sachsen, FotoAfD

„Die Menschen in Europa müssen entscheiden und nicht irgendwelche Bürokraten oder Eliten in Brüssel“

Manfred Weber, als CSU-Europaparlamentarier Chef der EVP-Fraktion in Brüssel, hat nun offiziell seine Kandidatur als Juncker-Nachfolger angemeldet. Bundeskanzlerin Merkel scheint das laut Presseberichten zu unterstützen.

Dazu äußert sich der AfD-Bundestagsabgeordnete im EU-Ausschuss, Siegbert Droese:

„Im ZDF sagt Weber folgenden bemerkenswerten Satz: ,Die Menschen in Europa müssen entscheiden und nicht irgendwelche Bürokraten oder Eliten in Brüssel.‘  Genau wie Frau Merkel sich nicht für die Flüchtlingskrise verantwortlich fühlt, sieht auch Weber keine Mitverantwortung bei sich. Er ist der Vorsitzende der größten Fraktion im Europaparlament und damit maßgeblicher Teil des Brüsseler Systems, das er im Interview scheinheilig kritisiert, denn er sagt auch zu Frau Slomka vom ZDF: ,Ich ziehe mit Frau Merkel an einem Strang.‘ Da werden sich insbesondere die Osteuropäer ihren Teil denken. Recht hat Weber allerdings mit dem Aspekt, dass die Europawahl eine Schicksalswahl wird – und zwar für das alte System der Webers, Junckers und Oettingers. Kurzum: Manfred Weber steht nicht im geringsten für Erneuerung oder Reformwillen, sondern für die Stagnation und das Chaos der letzten Jahre!“

 
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