Bayernwahl: Das bayerische Familiengeld wird bei den Ärmsten nicht ankommen

Martin Sichert MdB, Landesvorsitzender der AfD in Bayern, FotoAfD/Pixabay_stux
Finanzhilfe nur an von Armut betroffene Kinder auszahlen, um einen besseren Mindeststandard zu gewährleisten.

4,4 Millionen Kinder sind gemäß Angaben des Kinderschutzbunds (DKSB) in Deutschland von Armut betroffen. Das schockiert den AfD Bundestagsabgeordneten Martin Sichert: „Diese 4,4 Millionen sind nicht nur eine beschämende Zahl, sondern hinter jedem dieser Schicksale verbirgt sich ein erschwerter Start ins Leben. 4,4 Millionen, das sind mehr von Armut betroffene Kinder, als ganz Franken Einwohner hat.“

Der Landesvorsitzender der AfD in Bayern, fordert ein Umdenken: „Anstatt Hunderte Millionen Kindergeld jedes Jahr ins Ausland zu transferieren, sollte das Geld dafür eingesetzt werden, armen Kindern in Deutschland zu helfen. Finanzielle Unterstützung muss den bedürftigen Kindern und deren Familien zugutekommen. Leistungen wie das neue bayerische Familiengeld der CSU hingegen, das auf Sozialleistungen angerechnet wird, sind der falsche Weg, weil davon bei den Ärmsten gar nichts ankommt. Vernünftiger wäre es, das Geld nicht Allen zu geben, sondern es so einzusetzen, dass von Armut betroffene Kinder einen besseren Mindeststandard erhalten.“

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