Linke Gesinnungsdiktatoren gängeln Leipziger Künstler

MdL Karin Wilke Gesinnungsdikatatur, Bild: Pixabay

Der Maler Axel Krause, ein bekannter Vertreter der Neuen Leipziger Schule, wurde von seiner Galerie „Kleindienst“ gefeuert, nachdem er öffentlich die Asylpolitik kritisierte. Gegenüber MDR-Kultur bestätigte der Direktor des Leipziger Museums der bildenden Künste, Alfred Weidinger, dass auch öffentliche Museen Künstler nach ihrem Verhalten in der Gesellschaft „screenen“.

Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin, erklärt:

„Wer noch an eine demokratische Diskussionskultur im linksdominierten Kulturbetrieb glaubt, wird hier erneut eines besseren belehrt. Wenn sich Künstler den linken Dogmen nicht beugen, bekommen sie schnell die diktatorische Seite der ‚Toleranten und Weltoffenen‘ zu spüren. Einladung zu Ausstellungen und Stipendien bleiben aus, die soziale Existenz ist bedroht. Finanziert wird diese Hetzjagd mit Steuermitteln.

Man mag sich nicht vorstellen, wie weit es unsere Gesinnungsdiktatoren noch treiben werden und wen die linke Inquisition als nächstes auf den Scheiterhaufen zerrt. Wenn Meinungsäußerungen, die grundlegende, gesellschaftliche Veränderungen betreffen, zu einer öffentlichtlichen Ächtung führen, dann stimmt etwas nicht mit unserem kulturellen Milieu. Von Demokratie will ich hier gar nicht reden.“

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