Dr. Götz Frömming, MdB, Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion aus Berlin, FotoAfD/Pixabay_StockSnap
Bildungssystem wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Leistungsprinzip und Differenzierung, statt Niveauabsenkung und Gleichmacherei.

Die AfD sieht sich durch die Ergebnisse des „Bildungsmonitors 2018“ in ihrer Kritik an den derzeitigen bildungspolitischen Weichenstellungen bestätigt. Zum Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Götz Frömming:

„Die Ergebnisse des Bildungsmonitors sind wenig überraschend. Seit Jahren tun die Verantwortlichen alles Erdenkliche, um unser traditionell gutes Bildungssystem zu ruinieren. Das vergleichsweise bessere Abschneiden der nicht von Rot-Grün regierten Länder ist dabei nur ein schwacher Trost. Denn auch die unionsgeführten Bundesländer haben in der Schul- und Bildungspolitik längst vor dem links-ideologischen Mainstream kapituliert. Ausnahmelos steigt der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss. In 2016 betrug dieser 5,7 Prozent.

Die Bildungspolitiker der Altparteien unternehmen dagegen nichts Zielführendes. Sie verhalten sich seit Jahren wie Quacksalber am Bett eines chronisch Kranken, dem immer wieder die gleiche Medizin verabreicht wird, obwohl sich sein Zustand zusehends verschlechtert.

So verfügen 17,2 Prozent der Fünfzehnjährigen über sehr geringe mathematische Kompetenzen. Fehlende Problemlösungskompetenz ist 20 Prozent der Jugendlichen zu attestieren.

Es ist skandalös, dass unsere Regierung trotz dieser alarmierenden Fakten an ihren wirkungslosen Strategien festhält. Schon bisher ist es der Regierung nicht gelungen, Kinder und Kindeskinder der Gastarbeiter in unser Bildungssystem zu integrieren. Unter ihnen findet sich der höchste Anteil an Schulabbrechern. Wenn bereits diese Integration missglückte, ist zu befürchten, dass diese bedenkliche Tendenz in Bezug auf die derzeitigen Flüchtlingskinder fortwirkt.

Wenn man in aktuell diskutierten zentralen Fragen das genaue Gegenteil täte, würde sich unser Schulsystem schnell wieder erholen:

  • Leistungsprinzip und Differenzierung, statt Niveauabsenkung und Gleichmacherei,
  • Fokussierung auf Wissensvermittlung und Bildung, statt Schulung leerer Kompetenzen und Methoden,
  • Investitionen in die Köpfe. Das bedeutet: kleinere Klassen und hochqualifizierte Fachlehrer, statt ‚Lernen in einer Cloud‘ und fachlich fragwürdige Einheitslehrer,
  • Stärkung von Förderschulen und dualer Ausbildung, statt Inklusion um jeden Preis und Abi-Inflation.

Wir müssen unser Bildungssystem wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Bildung ist die wichtigste Säule für die Zukunft unsres Volkes und die Existenz unserer Nation. Wir dürfen dieses wichtige Gut deshalb weder linken Ideologen noch den Lobbyisten globaler Konzerne überlassen.“

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