Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst, mehr Abgaben für den Staat

Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst, mehr Abgaben für den Staat

Nun ist er unterschrieben, der neue Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst. Die Angestellten von Bund und Gemeinden erhalten insgesamt 7,50 % mehr Lohn innerhalb von 30 Monaten. Mit Arbeitgebernebenkosten bedeuten das Lohnmehrausgaben von ca. 10%. Auf dem Gehaltszettel der Angestellten verbleiben dabei am Ende nur weniger als 4 % Nettolohnzuwachs in den nächsten 2,5 Jahren.
Also rund 60 % der gesamten Lohnerhöhung (incl. AG-Nebenkosten) gehen an den „Umverteilungsstaat”. Und vom Nettolohn der Beschäftigten gehen über Mehrwertsteuer, Versicherungssteuer, Mineralölsteuer etc. weitere Abgaben an den Steuerstaat. Am Ende verbleiben von 10 € Lohnerhöhung nur 3 € reales Netto beim Empfänger.

Jede Bruttolohnerhöhung verschafft dem „Umverteilungsstaat” noch mehr Möglichkeiten zur Ausgabensteuerung für seine aktuelle Politik ( u.a. Kriegseinsätze, Asylpolitik, Gender, schwindende Meinungsfreiheit und mehr Überwachung, Haftung für EU-Staaten)

Mehr Netto vom Brutto wäre die einfachste und effektivste „Lohnerhöhung“ für alle Beschäftigten. Aber das ist scheinbar weder von den Gewerkschaften noch von den Altparteien gewollt – ansonsten hätten sie es ja ändern können!

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