Jeder fünfte Rettungswagen braucht zu lange zum Einsatzort in unserem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Die Hilfsfristen werden zu oft nicht eingehalten.

Die Rettungseinsatzzeit entscheidet regelmäßig über Leben und Tod oder Folgeschäden bei den Patienten.

Die Auswertung der Rettungsdienstzeiten in unserer Region für das vergangene Jahr 2017 zeigt erneut unhaltbare Defizite auf.

In Sachsen hat ein Krankenwagen gemäß  Sächsischen Rettungsdienstgesetz zwölf Minuten Zeit, bis er nach einer Alarmierung am Notfallort ankommen soll. In 95 Prozent aller Fälle, sollte diese Zeit nach Gesetz eingehalten werden. Die Hilfsfrist gilt als wichtiger Indikator für die Notfallversorgung – und somit für das Sicherheitsniveau in der Region.

Unsere ländliche Region ist auch in diesem Bereich unzureichend versorgt.

Im zweiten Halbjahr 2017 waren nur 82 Prozent aller Rettungswagen in unserem Landkreis pünktlich am Einsatzort. Damit hat sich die Zahl der eingehaltenen Fristen seit 2015 nur wenig von damals 76 Prozent verbessert.

Es bedeutet, dass fast jeder fünfte Rettungswagen zu lange unterwegs ist.

Wir Kreisräte der AfD-Kreistagsfraktion werden auf die dringende Verbesserung dieser Missstände beim Landrat Geisler (CDU) hinwirken.

Ivo Teichmann
Stellv. Fraktionsvorsitzender
AfD-Kreistagsfraktion Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

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