Die AfD ist auch die AfF – die Alternative für Frauen

Die Frauen in der Wählerschaft der AfD sind laut Studie des DIW nur stark unterproportional vertreten. „…die AfD-Anhängerschaft ist zu 69 Prozent männlich.“, so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Damit verschenkt die AfD fast 5 Prozent an ihrem Gesamtergebnis und hätte aus dem Stand heraus zur BTW 2017 bei 17,4 Prozent landen können, wenn der Frauen- und Männeranteil so ausgewogen gewesen wäre wie bei Union und SPD. Betrachten wir Sachsen und nehmen an, dass der Anteil der weiblichen Wähler ähnlich wie im Bund war, hätten die AfD statt bei 27% sogar bei 37% landen können.

Gemeinsam mit Christiane Christen aus Rheinland-Pfalz hat deshalb Janin Klatt-Eberle, KV-Vorsitzende der AfD Zwickau schon Ende letzten Jahres eine bundesweite Initiative „AfD-Politik für Frauen“ gegründet. Ziel ist es, die Frau als Wähler zu erschließen und aufzuräumen mit vielen in manipulativer Absicht verbreiteten Fehlinterpretationen des AfD-Wahlprogrammes.
Die Mär, dass die AfD die Rolle der Frau in das Jahr 1950 zurückdrehen will, ist im Kosmos der fake-news gut aufgehoben.
Wenn die AfD im Programm schreibt „Eine kinderfreundliche Gesellschaft und der Erhalt des Staatsvolks sind daher als Staatsziel ins Grundgesetz aufzunehmen.“, bedeutet dies nicht, die Frau soll zurück an den Herd – es bedeutet, dass der Staat die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen so schaffen muss, dass die Entscheidung für oder gegen eigene Kinder keine finanzielle Entscheidung wie heute ist, sondern die Familien darüber selbst bestimmen können. Kinder dürfen nicht länger ein Armutsrisiko sein, sondern müssen als das gesellschaftliche Fundament unserer Nation geschätzt werden.
Alle in manipulativer Absicht verbreiteten Falschmeldungen sollen nun den Frauen von Frauen nähergebracht werden.

In Sachsen will Janin Klatt-Eberle nun mit Hilfe von Martina Jost, Mitglied des Landesvorstandes der AfD Sachsen, diese Initiative auf arbeitsfähige Füße stellen.
Am 19.03.2018 fand dazu ein erstes Treffen mit acht Kreisverbänden statt. Das Arbeitsprogramm sieht vor, mit eigenen Druckmedien diese Themen aufzuarbeiten und in einem ersten Schritt die Frauen unserer männlichen AfD-Mitglieder emotional auch davon zu überzeugen, dass die AfD eben keine Männerpartei ist sondern auch die einzige Alternative für Frauen darstellt, um die Selbstbestimmung der Frau auch in Zukunft zu schützen und weiter zu fördern.

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