Von der Leyens groß angekündigte Bundeswehr-Reformen sind gescheitert

Georg Pazderski, stellvertretender AfD-Bundesvorstand und Vorsitzender der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, FotoAfD/Pixabay-skeeze

Mit Staatssekretärin Katrin Suder verlässt zweiter McKinsey-Einkauf das Bundesministerium der Verteidigung.

Wie schlecht es um die Ausrüstung der Bundeswehr bestellt ist, kann man beinahe jeden Tag der Tagespresse entnehmen. Jetzt zieht Bundesministerin Ursula von der Leyen offenbar die Reißleine. Die für die Rüstungsbeschaffung zuständige Staatssekretärin Katrin Suder verlässt das Bundesverteidigungsministerium.

„Nach Gundbert Scherf verlässt mit Katrin Suder nun auch von der Leyens zweiter Einkauf von McKinsey das Bundesministerium der Verteidigung“, sagt Georg Pazderski, stellvertretender Bundesvorsitzender der AfD. „Die groß angekündigten Reformen, die diese Unternehmensberater bei der Bundeswehr durchführen sollten, sind gescheitert. Deutlicher kann das nun auch personell kaum noch zum Ausdruck gebracht werden“, konstatiert Pazderski. „Diese Verschlimmbesserei unter der Führung von der Leyens hat die Bundeswehr ramponiert und sie in den fatalsten Zustand versetzt, in dem sie je war“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende weiter. „Die zweite Reihe der Verantwortlichen zieht nach und nach die Konsequenzen. Was muss noch passieren, damit endlich auch die Ministerin selbst abgelöst wird, wenn sie schon nicht freiwillig ihr Amt räumen will?“ (Berlin, 13.3.2018)

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