Klausurtagung des Landesfachausschuss 6 der AfD Sachsen

Am 28. Januar haben sich 13 der 15 Mitglieder des LFA 6 „Land des Geistes“ zu einer sechsstündigen Klausurtagung in Siebenlehn getroffen. Dr. Jörg Weigand war erstmals in seiner Funktion als neues MdL dabei. Auf der Tagesordnung standen zunächst Informationen aus dem Bundesfachausschuss und der Landesprogrammkommission. Prof. Dr. Boris Hollas berichtete von seiner Wiederwahl als BFA-Vize und vom Fahrplan, bis Ende November diesen Jahres den Entwurf eines Landtagswahlprogramms fertig zu stellen. Auf den LFA 6 entfallen ca. fünf Seiten Text, die sich sowohl an das Bundestagswahlprogramm als auch das Landtagswahlprogramm von 2014 anlehnen werden.

Außerdem wurden der Plan eines Landesbildungskongresses, die Haltung zur Promotion an Fachhochschulen und der Komplex „Digitalisierung“ erörtert. Deutlich wurde, dass ein solcher Kongress als Wahlkampfinstrument wichtig wäre, um das Image der Volkspartei, die sich keineswegs auf ein Thema beschränkt, weiter zu pflegen. Promotionen an FH soll es nach dem Willen des LFA nicht geben. Bei der Digitalisierung kristallisierten sich zwei Themenbereiche heraus: einerseits die Digitalisierung der Bildung bspw. durch Online-Kurse oder Unterricht per Tablet-PC, die kritisch gesehen wurde, und andererseits die Qualifizierung einer innovativen sächsischen Elite zur Etablierung eines „Saxony Valley“.

Bei den anschließenden Neuwahlen der LFA-Spitze stellten sich Boris Hollas (Leiter), Dr. Thomas Hartung (Vize) und Johannes Wolf (Schriftführer) zur Wiederwahl, die auch einstimmig (Hollas, Wolf) und mit breiter Mehrheit (Hartung) erfolgte. Anschließend wurden Vorschläge zur Etablierung Freier Schulen nach schwedischem Vorbild von Ralf Hickethier sowie zur Verbesserung der Lehrerausbildung von Thomas Hartung diskutiert und ein Stimmungsbild zum Problem „Lehrerverbeamtung“ erhoben. Die Themen sollen zur nächsten Sitzung abschließend debattiert und um „frühkindliche Bildung“ ergänzt werden; als Terminfenster ist Ende Februar/Anfang März geplant.

Bis dahin soll auch die Bildung eines erweiterten LFA 6 abgeschlossen sein, mit dem eine bessere Vernetzung aller im Bildungswesen Tätigen erreicht werden soll. Hintergrund: die LFA in Sachsen wurden bei 15 Teilnehmern gedeckelt, um den Charakter als Arbeitsgremium zu erhalten und die Diskussionen nicht ausufern zu lassen. Die Erweiterung soll dazu dienen, die demokratische Basis der LFA-Vorschläge zu vergrößern. Wer diesem erweiterten LFA angehören möchte, meldet sich bitte bei Prof. Dr. Boris Hollas, Kontakt: boris.hollas@afdsachsen.de. (dth)

image_pdfimage_print