AfD-Landesvorsitzender Urban dankt Erika Steinbach für ihren Einsatz für Vertriebene

Die frühere CDU-Politikerin Erika Steinbach hat den Vorsitz der Stiftung gegen Vertreibung abgegeben. Nun soll ein hessischer, früherer CDU-Minister den Posten übernehmen.

Dazu erklärt der AfD-Landesvorsitzende, Jörg Urban:

„Ich möchte Erika Steinbach von ganzem Herzen für ihre Arbeit in der Stiftung danken.

Trotz vieler persönlicher Angriffe gegen sie aus den Reihen ihrer eigenen Partei und demonstrativ zur Schau gestelltem Desinteresse an ihrer Arbeit hielt sie 17 Jahre durch. Steinbach hat die Stiftung 2000 gegründet, die sich mit dem Schicksal deutscher Vertriebener und Spätaussiedler befasst. Ihre eigene Partei hatte dagegen aus Berechnung Jahr für Jahr weniger Herz für die millionenfachen, schrecklichen Schicksale und an den gegen Deutschen begangenen Verbrechen. Mit dem Rückgang der Erlebnisgeneration erlosch das Interesse der CDU zuletzt beinahe vollends. Das ist charakterlich unanständiges Verhalten und seriösen Politikern nicht würdig. Das war wohl auch einer der Gründe, dass Erika Steinbach schließlich aus der CDU austrat und öffentlich die AfD unterstützte. Nun steht zu befürchten, dass die Stiftung ihre Tätigkeit in absehbarer Zeit gänzlich einstellt.“

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