Hetztiraden im SWR-2 haben nichts mit ‚wissenschaftlicher Arbeit‘ zu tun

Harm Rykena MdL, wissenschaftspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Niedersachsen, FotoAfD/CC0-Pixabay-2126934 CC0-Pixabay

Die AfD-Fraktion Niedersachsen fordert die Entlassung des ‚Göttinger Demokratieforschers‘ Michael Lühmann.

In einem Offenen Brief (2020-04-27-OffenerBrief-MichaelLühmann_AfD-FraktionNDS) fordert die AfD-Landtagsfraktion Niedersachsen die Leitung des Göttinger Instituts für Demokratieforschung auf, im Fall ‚Michael Lühmann‘ arbeitsrechtliche Konsequenzen zu ziehen. Lühmann hatte als ‚Wissenschaftler‘ in einer Sendung des SWR-2 am 17. April 2020 u. a. dazu aufgerufen, der AfD mit einer gezielten Kampagne zu schaden, Ihre „Wählerinnen und Wähler (zu) frustrieren“, um die Partei wie „die Republikaner klein (zu) bekommen“.

Der wissenschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Harm Rykena, sagt:

„Im Falle des SWR2-Interviews wird sich sein Arbeitgeber nicht darauf zurückziehen können, dass Herr Lühmann lediglich seine private Meinung geäußert hat. Er wurde ausdrücklich als Politikwissenschaftler des Instituts für Demokratieforschung vorgestellt. Mit seinen Aussagen hat er dann dem Ansehen von Institut, Göttinger Universität aber auch dem Wissenschaftsstandort Niedersachsen schweren Schaden zugefügt. Ein von Steuermitteln finanzierter Politikwissenschaftler ruft dazu auf, eine vom Volk gewählte Partei, die sich ausdrücklich dem Grundgesetz verpflichtet fühlt, mit antidemokratischen Methodenzu bekämpfen. Wie purer Hohn klingt dabei die Tatsache, dass Lühmann ausgerechnet Mitarbeiter arbeiter eines Institutsfür Demokratieforschung ist, unter anderem sollen dort ‚Defizite und Versäumnisse‘ in den ‚Kommunikationsprozessen zwischen politischer Klasse und Zivilgesellschaft“ diagnostiziert werden.

Man kann sicher sein: Kein renommierter Wissenschaftler, der dieses Interview hört, wird noch glauben, dass an Lühmanns Arbeitsstätte ernstzunehmende Forschung statt ideologischer Hetze betrieben wird. In einem offenen Brief fordern wir seine Vorgesetzten daher auf, die nötigen arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu ziehen. Nur so lässt sich das Ansehen des Institutes, der Universität Göttingen und desWissenschaftsstandorts Niedersachsen wiederherstellen.“

Den Brief an den Präsidenten der Universität Göttingen, Prof. Reinhard Jahn, lesen sie auf den nächsten Seiten. Ein inhaltsgleiches Schreiben ist auch an die Leiterin des Institutes für Demokratieforschung, Dr. Stine Marg, gesandt worden.

Zudem muss sich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunksender SWR den Vorwurf gefallen lassen, warum er sich für die Veröffentlichung derartiger Äußerungen hergibt bzw. inwiefern

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