AfD erzielt in Fulda II höchstes Ergebnis in Hessen

FotoAfD/Pixabay_yeniguel

In Eichenried lag die Alternative für Deutschland mit einem Spitzenwert von 41,6 Prozent knapp 11 Prozent vor der CDU.

Die AfD ist mit einem Ergebnis von 13,1% in das 16. Landesparlament eingezogen. Der Wahlkreis Fulda 2, in dem Direktkandidat Pierre Lamely antrat, erzielte dabei mit einem Zweitstimmenanteil von 18,2% das höchste Ergebnis hessenweit. Die Partei ist in der Region klar zweitstärkste Kraft. Hessenschau und ZDF haben bereits darüber berichtet.

In fünf Gemeinden konnte die AfD Fulda die 20%-Hürde überwinden, Spitzenwert in Neuhof mit 24,3%. In sieben Wahllokalen konnte sogar die 30%-Marke „geknackt“ werden; in Eichenried lag die Partei mit einem Spitzenwert von 41,6% knapp 11%-punkte vor der CDU.

„Unser Ergebnis ist in der Region kein Rechtsruck, sondern ein Realitätsruck. Während die Altparteien nur schönreden, bringen wir die Sorgen und Ängste der Bürger klar zur Sprache.“, so Lamely.

„Dieses Resultat ist uns nicht in den Schoß gefallen, sondern wir mussten allerhand Herausforderungen bewältigen: Wirte wurden eingeschüchtert nicht mit uns zusammen zuarbeiten, Mietverträge für Großveranstaltungen wurden gekündigt und zu Podiumsdiskussionen wurden wir, mit einer Ausnahme, nie eingeladen.“ sagt Pierre Lamely.

Diese Herausforderungen haben wir gemeistert. „Wo immer wir auftraten konnten wir das Zerbild, welches gegenüber der Bevölkerung über die AfD gemalt wurde, widerlegen. Dabei setzten wir nicht auf „Stammtisch-Parolen“ oder markige Sprüche, sondern wir zeigten uns maßvoll in der Tonlage, aber klar und bestimmt in der Forderung: Null Toleranz mit Kriminellen, keine Frühsexualisierung an Kindergärten und Schulen, Ehe als geschützter Begriff allein für die Verbindung zwischen Mann & Frau, kein Zubau von Winkraftanlagen in der Region, sowie konsequente Abschiebung ausreisepflichtiger, insbesondere der straffällig gewordenen Migranten.“ so Lamely.

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