Hohe Ausfallquote bei Auszubildenden der Polizei in Thüringen

Jörg Henke, MdL, AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, FotoAfD/Pixabay_RonnyK_tama66

Sowohl die hohe Ausfallsquote als auch das Missverhältnis zur Zahl der in den Ruhestand gehenden Beamten sind katastrophal.

In der Thüringer Polizeiausbildung gibt es eine massive Ausfallquote. Im mittleren Dienst werden nur 82 von 124 Anwärtern zu Polizeimeistern ernannt und in den Landesdienst übernommen. Der Lehrgang begann vor zwei Jahren mit 113 Teilnehmern. Elf Anwärter kamen während der Ausbildung hinzu, weil sie ein Ausbildungsjahr wiederholen mussten. Gleichzeitig gehen dieses Jahr ungefähr 160 Beamten in den Ruhestand.

Dazu sagt Jörg Henke, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Sowohl die hohe Ausfallsquote als auch das Missverhältnis zur Zahl der in den Ruhestand gehenden Beamten sind katastrophal. Die Landesregierung und insbesondere die SPD-Innenminister haben es nicht hinbekommen, an diesem entscheidenden Punkt eine Trendwende einzuleiten. Die AfD-Fraktion fordert seit Jahren, dass mehr Anwärter eingestellt werden, um die Altersabgänge auszugleichen. Viele Bürger fühlen sich nicht mehr sicher und wissen, dass es zu lange dauert, bis die Polizei in einem Notfall vor Ort ist. Das Vertrauen in den Staat sinkt deshalb leider. Dieses Gefühl lässt sich auch nicht korrigieren, wenn es jedes Jahr weniger Polizisten in Thüringen gibt.

Unseren Polizisten muss zudem von Seiten der Politik mehr Respekt und Unterstützung entgegengebracht werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um den Polizeiberuf attraktiver zu gestalten. Gerade die Linken und die Grünen lassen die Beamten bei jeder Gelegenheit ihr tiefsitzendes Misstrauen spüren.“

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