Bundesregierung erhöht massiv KfZ-Steuer

Wer sein Auto ab September neu anmeldet, muss bis zu 70 Prozent mehr KfZ-Steuer zahlen.

Grund ist eine neue Messmethode, mit der höhere Kohlendioxid-Werte gemessen werden. Durch die Änderung wird der Staat perspektivisch bis zu 2,5 Milliarden Euro pro Jahr mehr KfZ-Steuer einnehmen, berichtet die WELT.

Silke Grimm, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt:

„Nach der Enteignung der Dieselbesitzer durch Fahrverbote kommt nun der nächste plumpe Angriff auf die Geldbörse der Autofahrer. Statt die Bemessungsgrundlage der KfZ-Steuer, dem neuen Prüfverfahren anzupassen, hält die Bundesregierung frech die Hand auf. Das SPD-Finanzministerium lässt verlauten, die Auswirkungen erst prüfen zu wollen. Ein Schelm, wer Böses denkt.

Offensichtlich brauchen CDU und SPD zusätzliche Einnahmen, um die aus dem Ruder laufenden Kosten für die von ihnen forcierte Masseneinwanderung zu finanzieren. Von einer Unterstützung der deutschen Autoindustrie, immerhin das Rückgrat unseres Wohlstandes, ist diese Bundesregierung kilometerweit entfernt. Zudem wird die neue KfZ-Steuer die gesamte Mobilität verteuern und damit die Lebenshaltungskosten aller Bürger, auch ohne eigenes Auto.“