Bundesregierung blamiert sich mit ihrer Corona-Warn-App

Joana Cotar MdB, Digitalpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/CC0-Pixabay-5009502 CC0-Pixabay

Die AfD-Bundestagsfraktion sieht sich in ihrer Kritik an der 68 Millionen Euro teuren ‚Corona-App‘ bestätigt.

Die digitalpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Joana Cotar, sieht die Bundesregierung in Bezug auf die Corona-Warn-App als „bis auf die Knochen blamiert“. Mit Hinweis auf die Downloadzahlen habe sie sich feiern lassen, was sich angesichts der funktionellen Probleme und des geringen tatsächlichen Nutzens als voreilige Erfolgmeldung erwiesen habe:

„Von Anfang an habe ich darauf hingewiesen, dass der epidemiologische Nutzen der App nicht erwiesen ist. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass die Ergebnisse weit hinter den Erwartungen zurückblieben, dies habe ich auch für Deutschland vorausgesagt, und genauso ist es gekommen. Bisher wurden bei uns nur 660 TeleTANs ausgegeben, rund 550 Menschen haben sich – Schätzungen zufolge – als infiziert gemeldet. Verglichen mit den aktuellen Infektionszahlen in Deutschland wird klar: Die App hat keinen Effekt.

Nun kommt hinzu, dass die App – trotz der enormen Kosten von 68 Millionen Euro – wochenlang bei vielen Android-Nutzern nicht richtig funktionierte. Und das erfahren die Menschen nicht etwa von der Regierung selbst, sondern aus der BILD-Zeitung. Transparenz sieht anders aus. Das alles ist den Bürgern nicht mehr zu erklären. Die Bundesregierung sollte dem Spuk nun ein Ende machen, den Steuerzahlern weitere Ausgaben ersparen und die App abschalten.“

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