Altersarmut immer schlimmer – AfD-Rentenvorschlag will diesen Trend stoppen

André Wendt, AfD-Abgeordneter und langjähriger Vorsitzender des Sozialausschusses, Bild: Pixabay

Aktuell beziehen 560.000 Rentner Grundsicherung auf Hartz IV-Niveau, weil ihre schmale Rente nicht zum Überleben ausreicht.

Experten gehen von einer weiteren halben Million Senioren aus, die auch unter der Armutsgrenze leben, aber aus Scham oder Bürokratie keinen Antrag auf Grundsicherung stellen. Darüber berichtet die Bild-Zeitung.

André Wendt, AfD-Abgeordneter und langjähriger Vorsitzender des Sozialausschusses, erklärt:

„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Generation, die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und jahrelang in die Rentenkasse eingezahlt hat, häufig mit einer Armutsrente abgespeist wird.
In Zukunft wird diese Entwicklung noch deutlich schlimmer werden: Die Bundesregierung hat schon vor Jahren den Weg für eine Absenkung des Rentenniveaus von ehemals 53 Prozent auf 43 Prozent im Jahre 2030 frei gemacht. Spätestens in zehn Jahren droht flächendeckende Altersarmut. Zumal Ersparnisse, welche auch im Alter für ein lebenswertes Leben sorgen sollten, durch die Minuszinspolitik der EZB aufgefressen werden.

Diese verheerende Entwicklung wollen wir mit einem klaren Rentenvorschlag stoppen. Hier erwirtschaftetes Steuergeld muss natürlich zuerst den eigenen Bürgern zugutekommen. Nach den Vorstellungen der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag soll es u.a. einen steuerfreien Aufschlag von 10 Euro pro geleistetes Arbeitsjahr auf die Grundsicherung geben.“

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