„Klimaneutrales“ Görlitz? Forschung: Ja! Unrealistische Utopien: Nein!

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Zum Vorhaben, Görlitz zu einer „klimaneutralen“ Stadt zu machen, erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete Sebastian Wippel:

„Eine Stadt kann nicht klimaneutral werden, weil jeder Mensch einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Wir brauchen Kleidung, Nahrung, Energie zum Heizen im Winter und wir hinterlassen natürlich auch Abfälle. Wenn die Politik suggeriert, dies ließe sich alles neutralisieren oder auslöschen, bindet sie der Bevölkerung einen Bären auf.

Ich möchte außerdem daran erinnern, dass Experten vor den Kosten der sogenannten Klimaneutralität warnen. Auf den deutschen Steuerzahler käme dann eine Mehrbelastung von mehreren Billionen Euro zu. Insbesondere die letzten fünf Prozent auf dem Weg zur Klimaneutralität gelten als besonders teuer und wären nur mit einem absurden Ablasshandel zu erreichen.

Wir sollten deshalb mit unrealistischen Utopien sehr vorsichtig sein. Eine Deindustrialisierung unseres Landes würde nur eins produzieren: nämlich Armut. Somit muss es uns gelingen, über intensivere Forschung umweltschonende Technologien zu entwickeln. Alle Anstrengungen zur Nutzung von Wasserstoff unterstützen wir daher zu 100 Prozent. Wie schnell der Fortschritt allerdings vorankommt, kann die Politik weder voraussagen noch bestimmen.“

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