Entgegen dem Bildungsauftrag sinkt die Unterrichtsqualität an Thüringer Schulen

Wiebke Muhsal, bildungspolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen, FotoAfD/Pixabay_werner22brigitte

Die AfD-Fraktion fordert seit langem, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, statt bildungspolitische Ideologieprojekte voranzutreiben.

Die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion Wiebke Muhsal fordert die Landesregierung Thüringen auf, wirksame Maßnahmen gegen die Schulmisere einzuleiten: „Die schulpolitische Situation in Thüringen verschärft sich immer weiter. Lehrer- und Elternverbände, aber auch unabhängige Experten, warnen schon lange vor solchen Zuständen. Eine angemessene Beschulung unserer Kinder wird nicht mehr gewährleistet, mit allen negativen Folgen für ihr ganzes Leben. Die AfD-Fraktion fordert seit langem, dass die Thüringer Landespolitik sich auf das Wesentliche konzentriert und die grundlegenden Probleme löst, statt bildungspolitische Ideologieprojekte voranzutreiben. In einem Bundesland, in dem schon regelhafter Unterricht nicht mehr gewährleistet ist, muss Integration und Inklusion Lehrer, Schüler und Schulstrukturen zwangsläufig überlasten. Das neue Schulgesetz geht die Probleme des Lehrermangels und der mangelnden Unterrichtsqualität gar nicht erst an, sondern verschärft sie sogar. Die AfD-Fraktion wird sich deshalb für die Rücknahme des neuen Schulgesetzes einsetzen.“

Auch der Thüringer Lehrerverband beklagt inzwischen den „Unterrichtsnotstand“ an Ostthüringer Schulen, der sich z. B. darin zeige, dass das staatliche Schulamt Ostthüringen die Schulleiter angewiesen habe, die Wochenstunden ihrer Lehrer massiv zu kürzen.

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