Vor dem Gesetz sind alle gleich – Intendantin sollte kein Theater machen

Hans-Thomas Tillschneider, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, FotoAfD/Wikimedia_Olaf2_CCBY-SA3.0

Ohne Ausweis kam die Generalintendantin des Magdeburger Theaters nicht rein und wurde ausfällig.

Zum wiederholte Mal ist die Generalintendantin des Magdeburger Theaters, Karen Stone, wegen ungebührlichen Benehmens aufgefallen und wurde angezeigt. Als sie am 20. Juni 2019 das Theatergelände auf dem Magdeburger Domplatz betreten wollte, war sie von einem Dienst tuenden Wachmann der Vorschrift entsprechend um das Vorzeigen ihres Ausweises gebeten worden. Der Wachmann war als Sicherheitskraft des Musicals „Chicago“ tätig. Da die Dame sich nicht ausweisen konnte, wurde ihr der Zutritt nicht gestattet, worauf es nach einem Streitgespräch zu verbalen Attacken gegen den Wachmann gekommen war. Das Ganze mündete dann in eine Beleidgung des Wachmannes, worauf dieser Anzeige bei der Polizei erstattete.

Der Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt, Dr. Hans-Thomas Tillschneider, sieht in diesem ungebührlichen Verhalten eine Borniertheit, wie sie immer wieder in linksintellektuellen Kreisen zu beobachten sei: „Die Arroganz, mit der sich Karen Stone zum wiederholten Mal über Recht und Gesetz stellt, ist Zeichen jener Abgehobenheit, wie man sie aus Kreisen der linken Künstlerelite kennt. Die aus England importierte Generalintendantin machte bereits 2010 Schlagzeilen, als sie den damaligen Magdeburger Polizeipräsidenten im alkoholisierten Zustand als ‚Nazi‘ und ‚Faschist‘ beleidigte. Im aktuellen Fall hat ihr herablassendes Verhalten einen Wachmann getroffen, der als Angestellter eines Sicherheitsdienstes nicht anderes tat, als seine Anweisungen zu befolgen.“

„Dass sich bessergestellte Eliten des linksalternativen Spektrums nicht nur über Recht und Gesetz, sondern auch über die persönliche Würde scheinbar untergeordneter Bürger stellen, ist ein Phänomen, das besonders in den letzten Jahren vermehrt zu beobachten ist. Wir hoffen, dass Karen Stone mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zur Rechenschaft gezogen und der Wachmann für das erlittene Unrecht entschädigt wird – denn eines steht fest: Vor dem Gesetz sind alle gleich“, so Tillschneider.

image_pdfimage_print