Die politische Einheitsfront gegen die AfD beginnt zu bröckeln

Georg Pazderski MdA, stellvertretender AfD-Bundessprecher und Vorsitzender der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, FotoAfD/Pixabay_1358937

„Auf Dauer können die Altparteien den Willen von Millionen Wählern nicht ignorieren.“

Der stellvertretende AfD-Bundessprecher Georg Pazderski sieht erste Brüche in der Einheitsfront der anderen Parteien gegen die AfD. Dabei begrüßt er die aktuelle Diskussion innerhalb der CDU über einen neuen Umgang mit der AfD und wertet diese als einen denkbaren Schritt in Richtung einer Annäherung. Im Interview mit WALLSTREET-ONLINE vom 22. Juni 2019 sagte Pazderski: „Auf Dauer können die Altparteien den Willen von Millionen Wählern nicht ignorieren“. Gerade innerhalb der Union sei es „der von ihrer eigenen Spitze massiv enttäuschten CDU-Basis nicht zu vermitteln, dass ihr die LINKE näher stehen soll als die AfD“.

Pazderski sieht die Bereitschaft der CDU für eine Kooperation mit AfD als eine wesentliche Voraussetzung dafür, die dringend erforderliche Kurskorrektur in der deutschen Politik vorzunehmen. Langfristig könne es eine „wirkliche Trendwende“ nur mit der AfD geben, so Pazderski.

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