CDU will Staatsbürgerkunde 2.0 einführen

Karin Wilke, schulpolitische Sprecherin der AfD Fraktion, Bild: Pixabay

Kultusminister Piwarz (CDU) erklärt im Interview mit der LVZ, dass er die politische Bildung, neben Digitalisierung und Medienbildung, an Sachsens Schulen verstärken will.

Karin Wilke, schulpolitische Sprecherin, kommentiert:

„Die allererste Aufgabe, die Schulen leisten müssen, ist Kinder zu bilden. Die Schule hat sich gegenüber verfassungskonformen Parteien vollkommen neutral zu verhalten. Politische Umerziehung und Agitation gehören nicht in den Lehrplan. Das, was Piwarz aber machen will, ist offenbar nichts weiter als ein weiterer Baustein, um die politische Gehirnwäsche an unseren Kindern voranzutreiben. Zu DDR-Zeiten nannte man die politische Agitation: Staatsbürgerkundeunterricht. 

Anstatt die wirklich wichtigen Probleme, welche die CDU zu verantworten hat – Lehrermangel und hohen Unterrichtsstundenausfall -zu beseitigen, verzettelt sich Piwarz in der politischen Umerziehung. Erschreckend, wie sich die Werte der CDU in den letzten Jahren verschoben haben. Vom Anspruch einer hohen Wissensvermittlung hin zu links-grüner Ideologie.

Die AfD-Fraktion fordert daher immer wieder, dass die Hauptkompetenz der Schulen in der Vermittlung von Rechnen, Schreiben, Lesen und Naturwissenschaften liegt und nicht in politischer Bildung.“

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