Kommt einem ’spanisch‘ vor: Mallorca-Kita der Arbeiterwohlfahrt

Thomas de Jesus Fernandes, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern und AfD-Obmann im Untersuchungsausschuss, FotoAfD/Pixabay_edrews

Statt auf einer Mittelmeerinsel nach Erziehern Ausschau zu halten, sollte die AWO Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ausbilden.

Zur Anhörung des Vorsitzenden und des Kreisgeschäftsführers des AWO-Kreisverbandes Schwerin-Parchim im AWO-Untersuchungsausschuss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern, erklärt Thomas de Jesus Fernandes, AfD-Obmann im Untersuchungsausschuss: „Die Behauptung, auf Mallorca Fachkräfte für Kitas in Mecklenburg-Vorpommern gewinnen zu wollen, ist absolut nicht nachvollziehbar. Bisher entsandte der Kreisverband nicht einmal drei Praktikanten aus Mallorca – sind das etwa die angeblichen Fachkräfte? Anstatt auf einer Insel im Mittelmeer nach Erziehern Ausschau zu halten, sollte sich die AWO um die Ausbildung von jungen Menschen und vor allem eine faire Bezahlung hier in Mecklenburg-Vorpommern bemühen.

Völlig weltfremd ist die Aussage, dass die Malle-Kita ein Start-Up-Unternehmen sein soll und aus diesem Grund keine wirtschaftlichen Daten und Zahlen nennen könne. Dass die AWO staatlich subventioniert ist und in der Landesverfassung kein Auftrag für Wohlfahrts-Einrichtungen im Ausland existiert, scheint die Herren nicht zu interessieren. Die Rechtfertigung hierfür kommt einem besonders spanisch vor: es sei ‚ein Versuch‘ und ‚exotisch‘. Diese Aussagen untermauern die Notwendigkeit des AWO-Untersuchungsausschusses und die Aufklärung von möglicher Steuergeldverschwendung.“

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