Geld für Heimat- und Brauchtumspflege statt linksgrüner Ideologieprojekte

Silke Grimm, AfD-Abgeordnete aus der Oberlausitz, Bild: Pixabay / bearb. AfDgraf

Wie die Freie Presse berichtet, beklagt der Verband Sächsischer Karneval die schwindende Unterstützung durch die Politik.

Nach Angaben des Verbandes, fallen im Landkreis Görlitz Faschingsvereine aus der neuen Kulturförderrichtlinie raus.

Silke Grimm, AfD-Abgeordnete aus der Oberlausitz, kommentiert:

„Wer weiß, was Faschings – und Karnevalsvereine alles leisten, kann beurteilen, mit wieviel Herzblut die Bürger dieser Brauchtumspflege nachgehen. Die meisten Mitglieder unterstützen mit hohem privatem Einsatz ihren Karnevalsverein, um die knappen Mittel der Vereine auszugleichen. Die meisten Gäste auf den Prunksitzungen und Faschingsumzügen wissen nicht, dass monatelange Planungen notwendig sind, um die närrische Zeit zu organisieren.

Ich kann die Entscheidung des Landkreises Görlitz nicht nachvollziehen, warum die neue Kulturförderrichtlinie Faschingsvereine ausschließt. Fasching, gerade in der Oberlausitz, ist Brauchtumspflege, welche auch zukünftig gefördert werden muss. Zudem finden viele Jugendliche über den Fasching Zugang zum Vereinswesen und unterstützen gerade im ländlichen Raum das Dorfleben.

Offenbar scheint das bunte Treiben der linksgrünen CDU in Sachsen ein Dorn im Auge zu sein, die lieber mit Millionen Euro an Steuergeld Asyl- und Ideologieprojekte finanziert als die Heimatpflege, wie unsere Kleine Anfrage (6/8362), ergab.

Die AfD-Fraktion fordert, dass das mit Steuergeld finanzierte Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ eingestellt wird und diese Gelder zur Heimat- und Brauchtumspflege in Sachsen verwendet werden.“

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